vielerorts ist da!

„vielerorts“ heißen die neuen Ladenburger Literaturtage und das ist Programm: An besonderen Orten der Altstadt, in Privaträumen und Hinterhöfen lesen im Mai preisgekrönte Autorinnen und Autoren aus ihren Werken. Ideal, um mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen – und neue Einblicke in die Römerstadt zu gewinnen.

Ein Wochenende, malerische Örtlichkeiten und preisgekrönte Künstler: „vielerorts“ ist ein neues kulturelles Highlight in der Metropolregion Rhein-Neckar. Beim ersten Ladenburger Literaturfestival vom 25. bis 27. Mai lesen zehn namhafte Autorinnen und Autoren an besonderen Orten der pittoresken Römerstadt – in Hinterhöfen und Privaträumen, im Lobdengau-Museum, der evangelischen Kirche, der Galerie Maul und dem Glashaus im Waldpark.

Preisgekrönte Autorinnen und Autoren

Mit dabei sind der Büchner-Preisträger Arnold Stadler mit seinem Roman „Rauschzeit“, die Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Nora Gomringer mit ihrem neuen Gedichtband „Moden“ oder Tilmann Rammstedt samt seinem Roman „Morgen mehr“. Der Kabarettist Armin Töpel hat sein Programm „Isch, de Krutzke“ im Gepäck. Mit Nele Pollatschek und Jochen Metzger werden aufregende Debüts zu hören sein und der Pfälzer Autor Michael Landgraf liest im Lutherjahr aus seinen Roman „Der Protestant“. Die Österreicherin Margarita Kinstner ist mit „Mittelstadtrauschen“ zu hören. Ruth Johanna Benrath, die Troll-Preisträgerin Carolin Callies und Kristin Wolz werden mit ihren Gedichten das Programm abrunden. Hinzu kommen Kinder- und Jugendveranstaltungen an den Nachmittagen.

Anlass der Literaturtage ist das zwanzigjährige Bestehen der Freunde und Förderer der Stadtbibliothek Ladenburg. Organisiert haben das Programm ein Arbeitskreis um die Stadtbibliothek, den Förderverein, die Buchhandlung Seitenweise sowie die beiden Lyrikerinnen Carolin Callies und Kristin Wolz.

((Foto Ladenburg: Stefan Weil für wikipedia))